CORONAREGElN AM 04.08.2021

WAS GILT, WAS GEHT

Hier im Überblick das Wichtigste für Ihren aktuellen Alltag

PRIVAT
Grundsätzlich bleibt gültig: Abstand halten, Kontakte so weit wie möglich verringern, Masken aufsetzen - es bleiben die geltenden Kontaktbeschränkungen bestehen. Erlaubt ist der Besuch eines weiteren Hausstands - die maximale Personengesamtzahl beträgt fünf Personen (sowie zuzüglich zu diesen Hausständen gehörende Kinder unter 14 Jahren). Von Reisen und Ausflügen wird gebeten, Abstand zu nehmen.

Neu: Von 21 Uhr bis 5 Uhr früh gilt eine nächtliche Ausgangssperre. Sich außerhalb einer Wohnung aufzuhalten ist untersagt, es sei denn es handelt sich um Notfälle oder unaufschiebbare Notwendigkeiten ( z.B. medizinische oder veterinärmedizinische Notfälle sowie medizinisch unaufschiebbare Behandlungen. Für alle weiteren Ausnahmen und spezifische Detailinfos bitte explizit kundig machen, siehe Kasten unten.). Feiern in privaten Wohnungen und Einrichtungen sowie auf öffentlichen Plätze sollen unterbleiben. Von Reisen und Ausflügen soll - außer bei zwingend Gründen - abgesehen werden.

WEIHNACHTEN
Nur für die drei Weihnachtstage 24. bis 26. Dezember 2020 gilt darüber hinaus, dass sich bei Treffen im engsten Familienkreis alle Angehörige des eigenen Hausstands mit höchstens vier über den eigenen Hausstand hinausgehenden Personen (zuzüglich deren Kinder im Alter bis 14 Jahren) treffen dürfen, gleichgültig aus wie vielen Hausständen diese vier Personen kommen. Zum engsten Familienkreis gehören außer den Angehörigen des eigenen Hausstands auch Ehegatten, Lebenspartner und Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Verwandte in gerader Linie, Geschwister, Geschwisterkinder und deren jeweiligen Haushaltsangehörige. Angesichts des anhaltend hohen Infektionsgeschehens wird noch einmal eindrücklich an alle Bürger/innen appelliert, Kontakte in den fünf bis sieben Tagen vor Familientreffen auf ein absolutes Minimum zu reduzieren (Schutzwoche).

SILVESTER & NEUJAHR
Verboten: jegliche Art von Versammlungen und Ansammlungen, der Verkauf von Pyrotechnik vor Silvester sowie das Abbrennen und die Mitführung von Pyrotechnik auf von den Kommunen festgelegten publikumsträchtigen Plätzen.

EINKAUFEN
Ladengeschäfte des Einzelhandels bleiben geschlossen. Ausgenommen sind: Lebensmittelhandel, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörgeräteakustiker, Tankstellen, Kfz-Werkstätten, Fahrradwerkstätten, Banken und Sparkassen, Filialen des Brief- und Versandhandels, Reinigungen und Waschsalons, der Verkauf von Presseartikeln, Tierbedarf und Futtermittel Wochenmärkte (nur für Lebensmittel). Der Großhandel bleibt geöffnet.

DIENSTLEISTUNGEN
Geschlossen werden / bleiben: Massagepraxen, Kosmetikstudios, Friseure, Tattoo-Studios und ähnlichen Betriebe. Medizinisch notwendige Behandlungen (wie Physio-, Ergo- , Logotherapien oder Podologie) bleiben zulässig.

GASTRONOMIE
Es sind weiterhin nur die Abgabe und Lieferung mitnahmefähiger Speisen und Getränke zulässig. Bei der Gastronomie einschließlich Imbissständen wird der Verzehr von Speisen und Getränken vor Ort auch bei mitnahmefähigen Produkten untersagt. Kantinen bleiben offen.

GOTTESDIENSTE
Es gelten die bisherigen Maßnahmen wie die Maskenpflicht auch am Platz, das Gesangsverbot (Beschränkung auf liturgischen Gesang) und der Mindestabstand.

KINDERGÄRTEN, SCHULEN, UNIVERSITÄTEN
Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Ferientagesbetreuung und organisierte Spielgruppen für Kinder sind geschlossen. Bildungseinrichtungen (inkl. Musikschulen, Fahrschulen, Weiterbildungsinstitute) und Bibliotheken werden geschlossen. Schulveranstaltungen und Mittagsbetreuung finden nicht statt. Für die Zeit bis zu den regulären Weihnachtsferien (also bis einschließlich 22. Dezember 2020) wird für Eltern, die ihre Kinder nicht selbst betreuen können, zudem eine Notbetreuung eingerichtet.

HOTSPOTS
An der bisherigen Hotspotstrategie wird festgehalten. In Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer gegenüber dem Landesdurchschnitt deutlich erhöhten 7-Tage-Inzidenz sollen regional umgehend weitere Maßnahmen ergriffen werden, um die Ausbreitung der Coronainfektionen zu stoppen. Die Einhaltung der Infektionsschutzregeln wird von der Polizei und den Ordnungsbehörden kontrolliert, jeder Verstoß mit entsprechendem Bußgeld belegt. Für den Verstoß gegen die landesweite Ausgangssperre wird ein Mindestbußgeld von 500 € festgesetzt.

FRAGEN ZU CORONA?
Hier die Hotline vom Landratsamt Starnberg: 08151 / 148 102. Die Hotline ist montags bis donnerstags von 9 - 18 Uhr und freitags von 9 - 16 Uhr besetzt. Fragen per Email, bitte direkt an: coronafragen@LRA-starnberg.de